Archiv für das Tag 'Meditation'

Jan 12 2012

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Traumdeutung und Meditation

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Traumdeutung versucht, die nächtlichen Botschaften der Träume, die eigentlich jeder Mensch jede Nacht erhält, zu entschlüsseln. Träume sprechen in einer erst noch zu deutenden Bildersprache zu ihrem eigenen Schöpfer, dem Träumenden und erst wenn dieser der Kunst der Traumdeutung mächtig ist, erschließt sich ihm, worin die Botschaft liegt. Dabei geht es immer um im weitesten Sinne unbewusste Gefühle und Persönlichkeitsanteile sowie innere Konflikte. Der Traum macht sich nicht die Mühe, etwas mitzuteilen, was dem Träumenden bereits völlig klar ist. Häufig spiegeln Träume einfach nur wider, dass da etwas in uns schlummert, das der Aufmerksamkeit bedarf. Das Unbewusste kann aber auch im Außen liegen, die professionelle Traumdeutung spricht dann von sogenannten Außenschau-Träumen. Träumt also z.B. eine Frau von Ihrem Nachbarn, wie er sie bedroht, dann kann tatsächlich dieser real lebende Nachbar gemeint sein, der nicht gut auf die Träumende zu sprechen ist – entgegen deren bewusster Einschätzung. Es könnte im Sinne eines subjektiven Innenschau-Traumes der Nachbar aber ebensogut einen symbolischen Persönlichkeitsanteil der Frau selbst repräsentieren. Was von beidem zutrifft, muss und kann herausgefunden werden. Dazu bedarf es der Erfahrung und Kompetenz in Sachen Traumdeutung. Viele, die sich nur hobbymäßig mit Träumen bzw. Traumdeutung beschäftigen, kommen gar nicht auf die Idee, dass der Traum-Nachbar etwas dem Träumenden selbst Zugehöriges bedeuten könnte.

Weil es durchaus mehrere Möglichkeiten gibt, was Traumsymbole bedeuten können, macht ein Traumlexikon online wenig Sinn und stellt keine nennenswerte Hilfe dar. Obwohl im Internet gerne auf so ein Online-Lexikon zurückgegriffen wird und viele angeboten werden, verstehen die Interessenten nicht, warum ein Lexikon sinnlos ist. Der Grund liegt vor allem darin, dass die Traumsymbole individuelle Bedeutungen haben, je nach Charakter und Lebenserfahrungen sowie kultureller Prägung. Ein Traumlexikon richtet sich aber – wie jedes Buch – mit seinen Aussagen an ein breites Publikum und tut so, als ob bestimmte Bedeutungen für alle zutreffen würden. Tatsache ist aber, dass z.B. ein Apfel im Traum bei zehn Personen zehn unterschiedliche Bedeutungen haben kann.

Meditation ist der bewusste Versuch, durch Beruhigung des Denkens und Konzentration auf sein Inneres einen Zugang zum Inneren zu erhalten, der zum einen stressmindernd und gesundheitsförderlich ist. Zum anderen erschließen sich dem Meditierenden aber oft auch innere Bilder, die ähnlich wie Träume eine Bedeutung und Botschaft beinhalten. Diese einzelnen Bilder lassen sich nach den genau gleichen Regeln wie für die Traumdeutung interpretieren. Ee gibt auch die Möglichkeit, eine bestimmte Szene aus einem kürzlichen Traum im meditativen Zustand wiederzuerleben oder fortzusetzen. Beides, Meditation und Traumdeutung kann sich gegenseitig befruchten.

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Jul 20 2010

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Psychologie der Meditation

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Meditation ist eine Praxis, die von vielen religiösen Menschen seit Jahrtausenden angewandt wird. Egal ob es sich dabei um den Osten oder den Westen handelt: Jede Religion und jedes Volk kennt seine eigenen Formen der Meditation. Doch unabhängig ob man sich nun um christliche, hinduistische oder buddhistische Meditationen ansieht: Für den Wissenschafter – und als solchen betrachtet sich ja ein moderner, westlicher Psychologe, haben alle Formen der Meditation einige Ähnlichkeiten. Und so kann man durchaus sagen, dass der Rosenkranz, die Exerzizien eines Ignatius von Loyola oder das buddhistische Rezitieren von Mantren eine gemeinsame Grundlage haben: Sie ändern die Gehirntätigkeit massiv und haben somit große Auswirkungen auf unser gesamtes Leben.

Beginnen wir zunächst ein Mal mit den subjektiven Änderungen: Menschen, die regelmäßig meditieren fühlen sich im Allgemeinen entspannter, gesünder und lebensfroher. Dies sind nicht zu unterschätzende Vorteile der Meditation. Doch gibt es darüber hinaus auch noch objektiv belegbare Änderungen bei den Meditierenden?

Ja, meint die moderne Wissenschaft. Denn in den letzten Jahren haben mehrere, große Studien sich mit der “Psychologie der Meditation” und vor allem mit dem wichtigen Thema “Gehirntätigkeit und Meditation” beschäftigt. Sie konnten unter anderem nachweisen, dass Meditation bei der Mehrzahl der Probanden folgende Änderungen bewirkt: der Blutdruck wird niedriger, Stress geringer, das Immunsystem arbeitet deutlich besser und die Meditierenden schlafen tiefer und besser.

Und auch die Gehirnforschung hat zu diesem Thema einiges Interessantes beizutragen: So wurde unter anderem nachgewiesen, dass sich der cerebralen Blutfluss bei regelmäßigem Meditieren deutlich verbessert. Dies bedeutet aber, dass die physische Grundlage der Gehirntätigkeit nachhaltig geändert wird. Darüber hinaus erzeugt ein “meditierendes Gehirn” auch deutlich intensivere Gammawellen als “durchschnittliche Gehirne”. Durch diese Erhöhung an Gammawellen kommt es aber zu einer deutlich erhöhten Bewusstheit für Glück und Mitgefühl in der Umwelt der Meditierenden.

Psychotherapie und Meditation:
(Detaillierte Informationen über Psychotherapie und Meditiation erhalten sie auch bei Psychotherapie Wien.)
Was hat nun all dies mit der alltäglichen Praxis eines Therapeuten zu tun? Eine interessante Frage. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Therapeut und Psychologe bin ich der Ansicht, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, es deutlich leichter haben ihre seelischen Probleme zu lösen. Und das besonders Interessante dabei ist, dass die Art und Weise der Meditation bzw. die Art der religiösen Anschauung dabei relativ gleichgültig ist. Es ist für mich eine wesentliche Tatsache, dass religiöse Menschen, die regelmäßig meditieren, in der Therapie viel raschere und nachhaltigere Fortschritte machen, als Agnostiker oder Atheisten.

Dipl. Psych. A. Struch
Psychotherapie Berlin

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Jun 10 2010

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Verschiedene Meditationsformen

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Betrachtet man die Geschichte der Meditation, dann fällt auf, dass es in jeder Kultur unterschiedliche Formen der Meditation gibt. Gemeinsamkeiten scheint es auf den ersten Blick eigentlich kaum oder gar keine zu geben; eher ganz im Gegenteil. Denn immerhin reicht doch das Spektrum an unterschiedlichen Formen der Meditation von Schweigemeditationen, wie sie z. B. mehrere katholische Orden durchführen über die körperaktiven Meditationen, wie sie im Yoga vorkommen bis hin zu dynamischen Meditationen, die vom Religionsanarcho Osho bekannt gemacht wurden. Und mehr noch: Meditation wird manchmal auch genutzt, um ganz konkrete Effekte zu erzielen, zum Beispiel um Liebeskummer (Ein Beispiel: hier) zu überwinden! Im folgenden Text gibt es daher einen Überblick über gebräuchliche Formen der Meditation.

- Schweigemeditation: Diese Form der Medtiation ist heute auch unter dem Namen “Schweigeretreat” anzutreffen. Sie wird in mehreren, unterschiedlichen Kulturen praktiziert. In Europa ist es vor allem die katholische Kirche, die auf eine lange Tradition von Schweigemeditationen zurückblicken kann. Dabei gibt es unterschiedliche Formen des meditativen Schweigens: Vom tageweisen, organisierten Schweigen bis hin zum lebenslangen Schweigen, wie es z. B. die Kartäuser praktizieren. In fernöstlichen Religionen ist das bewußte Schweigen allerdings gleichfalls üblich. Im Hinduismus etwa, kann Schweigen von seiner rituellen Form (Manau) bis hin zum radikalen Verzicht auf jegliche Form der Kommunikation (Kastha Mauna) ausgeübt werden. Bei dieser radikalten Variante werden selbst geschriebene Nachrichten, Gesten, Handzeichen oder Mimik abgelehnt.

Köperliche Meditationen:
Körperliche Meditationen finden wir z. B sehr massiv im Yoga. Denn in Indien dient Yoga – anders als im Westen – kaum der Fitness, sondern vollständig der Erleuchtung.  Dass die einzelnen Asanas (Übungen) auch auf der körperlichen Ebene Vorteile haben, ist für einen echten Yogi allenfalls erfreulich. Für ihn steht bei den oftmals komplexen Dehnungsübungen vielmehr das Ziel der Erleuchtung, das Beherrschen der Triebe und die Stille der Gedanken im Vordergrund.

Mantras:
Bei dieser Form der Meditation wird ein Satz – oder Bruchstücke eines Satzes – immer wiederholt. Auch die ständige Wiederholung hat ihre meditativen Seiten und verbannt nach und nach die Gedanken, die sich langsam aus dem Gehirn zurückziehen. Berühnte Mantras sind beispielsweise das “Om” in der hinduistischen Tradition oder das “Namu Myōhō Renge Kyō” im Buddhismus Nichiren Daishonins. Bei letzterem besteht sogar der größte Teil der religiösen Aktivitäten im rezitieren des betreffenden Mantras.

Dynamische Meditationen:
Osho – früher auch als Bhagwan bekannt – hat diese Form der Meditation erstmals praktiziert. Seiner Meinung nach ist es für moderne, westliche Menshen, die ihr ganzes Leben lang aktiv und gestresst sind, nicht möglich erfolgreich zu meditieren, solange die Meditation ein komplettes “in sich zurückziehen” bedeutet. In der dynamischen Meditation werden daher über mehrere aktive Vorstufen (Schreien, Tanzen etc.) die Körperenergien auf die abschließende Stille Meditation vorbereitet. Die Dynamische Meditation, die nach einer eigens für diesen Anlass komponierten Musik durchgeführt wird, ist die bekannteste Osho-Meditation. Dennoch gibt es viele andere Meditationen, die von Bhagwan populär gemacht wurden, die gleichfalls dynamischen Charakter haben.

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